Dienstag, 23. März 2010

13. Bernauer Schwertkämpfertreffen

Der Germanen Michel sprach mich an, ob ich ihn nicht zum Schwertkampf Treffen begleiten wolle, zwecks Werbung für seinem Markt und die Darbietungen anzuschauen.
Das ganze fand am
14. März 2010, 10-17 Uhr, Mehrzweckhalle,
Heinersdorfer Straße 52
in Bernau(Barnim)

statt. Ich hab den Michel dann wie besprochen abgeholt, denn sein Abend hörte 3 Stunden vorher erst auf. (Er sah schon arg mitgenommen aus) *gb* Trotzdem kamen wir gut gelaunt und ohne Gewandung gegen 11 Uhr an und berappten für Erwachsene 3,00 Euro/pro Person, wenn ich mich nicht irre...(hat der Michel bezahlt).
Zu sehen waren verschiedene Schwertkampfkünste aus Europa bis Asien mit stolzen Rittern, wilden Wikingern, französische Musketiere, römische Gladiatoren, italienische Edelleute, verwegene Landsknechte, japanische Samurais und geheimnisvolle Ninjas, sowie einiges mehr...
Die Wikinger-Gruppe hatten wir mal wieder verpasst... wie jedes Jahr ...^^
Mittlerweile gibt es auch ein paar Händler die ihre Waren feilbieten. Hätte gerne noch ein paar Schuhe mitgehen lassen... waren aber alle zu groß ;0(. Außerdem hatte der Kelle wunderschöne Woll- Stoffe und geile Brettchenborte auf seinem Tisch, aber dafür hat mein Klimpageld dann doch nicht gereicht.
Zum Snacken gibt es drinnen und draußen Möglichkeiten. Kaffee und der selbstgemachte Kirschkuchen mit 1,80 Euro waren ok.
Insgesamt finde ich die Zeit- Weltreise ganz nett anzugucken. Naja, und ein paar Bekannte trifft man dort ja auch ... so das man sich mit den Worten "Bis zum nächsten Markt" verabschiedet und nach Hause jukelt.


Montag, 22. März 2010

Das Kabinett des Dr. Parnassus

Story:
London der Gegenwart: Das kleine Wandertheater des Dr. Parnassus hat seine besten Jahre hinter sich. Schon lange interessieren sich die Menschen nicht mehr für seine Künste und ignorieren die Versuche des jungen Anton, Zuschauer am Theaterwagen zu halten. Dabei bietet das Theater eine Besonderheit: Einen Spiegel, der beim Durchtreten die idealen Fantasiewelten des jeweiligen Menschen abbildet. Als bei einer Schlägerei ein Betrunkener zufällig durch den Spiegel fällt und nicht wiederkehrt, rufen andere Anwesende die Polizei. Der Truppe gelingt es zu flüchten. Was niemand außer den Theaterleuten weiß: Die Welt hinter dem Spiegel stellt den Hineingetretenen am Ende immer vor die Wahl vor dem eigenen größten Laster und der Alternative, dem Laster zu entsagen. Die, die aus eigenem Willen dem Laster entsagen, werden gerettet und kehren in die Realität zurück – hier hat Dr. Parnassus gewonnen. Die, die dem Laster zusagen, sterben und werden dem Teufel zugesprochen. Der taucht in Form des schwarzgekleideten, rauchenden Mr. Nick auch bei Dr. Parnassus auf, um ihn an einen lange zurückliegenden Pakt zu erinnern. Parnassus ließ sich vor hunderten von Jahren auf eine Wette mit dem Teufel ein, die er gewann und erhielt dafür die Unsterblichkeit. Als er sich in hohem Alter in eine Frau verliebte, schloss er mit dem Teufel einen neuen Pakt: er erhielt seine Jugend zurück und konnte so die Frau für sich gewinnen. Dafür musste Parnassus Mr. Nick das Kind dieser Beziehung versprechen, sobald es 16 Jahre alt geworden wäre. Parnassus ging darauf ein und ist nun verzweifelt, da seine einzige Tochter Valentina in drei Tagen 16 wird. Seine Trauer ertränkt er im Alkohol, seiner Tochter hat er jedoch noch nichts von ihrem Schicksal erzählt.
Beim Überfahren einer Brücke bemerken Anton, der heimlich in Valentina verliebt ist, und der kleinwüchsige Gehilfe Percy einen an der Brücke erhängten Mann. Sie binden ihn los – offensichtlich rettete ihn eine halbverschluckte Flöte vor der Strangulation. Er hat das Gedächtnis verloren und wird spontan von Valentina in ihr Herz geschlossen. Sie träumt von einem bodenständigen Leben mit Mann und Kind und hofft, dass der Mann der Schlüssel dazu ist. Parnassus vermutet in ihm einen Handlanger von Mr. Nick, der jedoch jede Verbindung mit dem Tony genannten Mann zurückweist. Mr. Nick bietet Parnassus jedoch eine weitere Wette an, um Valentina zu retten: Wer bis zu ihrem 16. Geburtstag fünf Seelen für sich gewinnen kann, soll Valentina besitzen.
Gemeinsam mit Tony beginnen die Theaterleute, ihr Programm zu modernisieren. Da Tonys charmante Art auf Frauen besonders anziehend wirkt, kommen sie in kurzer Zeit zu Geld und 4 Frauenseelen, die unter anderem durch die Leitung von Tony in seiner ersten Metamorphose auf dem rechten Pfad bleiben und zurück in die Gegenwart kommen. Kurz vor der rettenden fünften Seele erscheint eine Gruppe Russen am Theaterwagen und verfolgt Tony, der durch den Spiegel flüchtet und sich zum zweiten Mal verwandelt. Auch Anton ist Tony durch den Spiegel gefolgt, kann jedoch nicht verhindern, dass die Russen Tony einholen. Kurz bevor sie ihn zum zweiten Mal aufhängen können, erscheint in der Fantasielandschaft ein Haus mit einer russischen Mama, zu der sich die vier Russen kindergleich begeben. Es stellt sich heraus, dass die Frau nichts anderes als ein von Mr. Nick gesteuerter Apparat war. Beide Seiten haben nun vier Seelen – Anton jedoch hat zusätzlich erfahren, dass die Russen Tony verfolgt haben, da er Schulden bei ihnen hatte. Tony war der Leiter einer bekannten Wohltätigkeitsorganisation, der unter anderem mit dem Geld der „Russen-Mafia“ eine Stiftung für arme Kinder ins Leben gerufen hatte. Diese jedoch ließen über die Stiftung Geld waschen. Anton erkennt, dass Tony ihnen den Gedächtnisverlust die ganze Zeit nur vorgespielt hat, um in der Theatertruppe untertauchen zu können. Valentina erfährt von ihrem Vater endlich zu ihrem Entsetzen, dass sie Teil einer großen Wette ist und Anton ist frustriert, weil Valentina für Tony mehr empfindet als für ihn. Als Anton aus der Zeitung erfährt, dass Tony in Wirklichkeit als Verbrecher gesucht wird, kommt es zu einem handfesten Streit mit Tony, in dessen Folge Valentina in den Spiegel gestoßen wird. Tony folgt ihr und gemeinsam verbringen sie einen romantischen Tag in der Fantasiewelt Valentinas. Sie wechselt in die Fantasiewelt Tonys, der mit Valentina auf einer Gala seiner Kinderstiftung auftritt. Hier erscheint auch Anton im Kindesalter und warnt Valentina vor Tony: Dieser habe mit der Stiftung nichts Gutes tun wollen, sondern stattdessen mit den Organen dieser Kinder nur Organhandel betrieben. Die entsetzten Zuschauer der Gala nehmen daraufhin die Verfolgung Tonys auf. Die Welt der Gala löst sich auf und Anton stürzt in einen sich öffnenden Abgrund, ohne dass Valentina ihn halten kann. Valentina läuft durch eine Scherbenwelt, als sie auch ihren sturzbetrunkenen Vater tot wähnt. Sie trifft am Ende auf Mr. Nick und zwei Pforten. Obwohl Mr. Nick sie daran hindern will, gelingt es Valentina, die Pforte des Teufels zu betreten. Damit hat er seine fünfte Seele gewonnen, auch wenn diese gleichzeitig der Wetteinsatz war.
Da Mr. Nick diese Wendung der Dinge bedauert und Dr. Parnassus seine Tochter sucht, bietet er ihm einen neuen Vertrag an: eigentlich sei er die ganze Zeit nur hinter Tony her gewesen, der ihm jedoch immer wieder entwischt sei. Wenn es Parnassus gelingt, dass Tony stirbt, erhält er Valentina zurück. Tony gelangt auf seiner Flucht vor den Besuchern der Gala durch die Wüste zu einem Berg, erklimmt die Stufen, die hinauf führen, und findet am Gipfel einen Galgen. Er plant, erneut seine Glücksflöte zu verschlucken, um erneut dem Erhängen zu entgehen, doch gelingt es Parnassus, die echte Flöte gegen eine falsche, zerbrechliche zu vertauschen. Die Menge hängt Tony, der sich seit dem Eintritt in den Zauberspiegel immer noch in seiner dritten Verwandlung befindet. Mr. Nick lässt Valentina frei und Parnassus im Unklaren, wo sie sich befindet. Jahre später, nach endlosem Suchen und in tiefster Verzweiflung, sieht Parnassus Valentina in Vancouver wieder. Sie hat inzwischen mit Anton eine Familie gegründet; die beiden haben eine kleine Tochter. Auch Percy trifft er in Vancouver wieder, der den zum Bettler verkommenen Parnassus wieder auf die Beine hilft: Beide verkaufen nun kleine Puppentheater aus Pappe, bei denen Parnassus werbend die Stabfiguren vorführt.
Filmdaten
Deutscher Titel: Das Kabinett des Dr. Parnassus
Originaltitel: The Imaginarium of Doctor Parnassus
Produktionsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2009
Länge: 122 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK / BMUKK 12
Stab
Regie: Terry Gilliam
Drehbuch: Terry Gilliam,
Charles McKeown
Produktion: Samuel Hadida,
William Vince,
Amy Gilliam,
Terry Gilliam
Musik: Jeff Danna,
Mychael Danna
Kamera: Nicola Pecorini
Schnitt: Mick Audsley
Besetzung
Fazit:
Der letzte Film mit Heath Ledger, der während der Dreharbeiten verstarb. Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law sprangen ein, um Terry Gilliam bei der Fertigstellung des Projektes zu helfen.
Teilweise ist die Story etwas verworren und überladen. Die vielen Handlungsstränge überlasten in Verbindung mit den Trips in die Fantasiewelten die Story des Öfteren.
Die Stärken des Films sind die beeindruckende Szenenbilder, die sich hinter dem Zauberspiegel offenbaren, sowie die wunderschönen Kostüme.
Der Humor erinnert in einigen Szenen an frühere Monthy Python Zeiten.
Ich fand ihn ganz unterhaltsam und würde ihn mir auf DVD holen.


Dienstag, 26. Februar 2008

Ein Telefonat ;0))

Seit Februar gehe ich zum Fitnesstraining, besser gesagt übe ich mich in CADIOTRAINING, naja jedenfalls bekam ich vor ein paar Tagen diesen Anruf von einem Freund ,einen sehr sehr gut durchtainierten Feund..... (Sportabsolventen) Der mich über mein Trainingsziel aufklärte, nicht das ich ihn irgentwie gefragt oder um Hilfe gebeten hätte, er tat es einfach.

Hi!
Hey, wie gehts?
Es fing ganz normal an...oder?
Du gehst laufen für deine Condi.
Ich versuchs.
Yelva, warum solltest du das tun?
Was?
Laufen!
Achso. Hm, weil ich den Kollegen zu schwer bin zum hochtragen.*lol* oder weil ich in den zweiten Stock gehen will ohne eine Sauerstoffflasche zu erbetteln.
Vielleicht deswegen auch das. *lol*
Blödmann...
...Aber CARDIOTRAINING ist eine Trainingsform,
bei der die großen Muskelgruppen durch Ausdauertraining in Bewegung gehalten werden.
Welche Muskelgruppen... hab ich die auch...?
Ja, die hat jeder!
Tiere auch?
Klar, auch Tiere. Du stellst komische Fragen.
´Tschuligung.
Weiter...Dadurch wird vor allem das Herz- Kreislaufsystem und die Atmung trainiert.
Da geb ich dir Recht, im dritten Stock
is mein Herzschlag schon bei 300 ausserdem schleppe ich diese typische Heuchelatmung aus dem zweitem Stock mit mir!
Wenn du nen Puls von 300 hättest wär du schon tot....egal.
Wie egal,... du wünscht dir meinen tot? *grinz*
Nein, so meinte ich das nich. *schweres schnaufen* du lenkst vom Thema ab.
Was ich?...Wir hatten nen Thema?
Ja, ...du machst ja nu Fitness.
Warum betonst du den Satz so?
*stöhnen* Hab ich nich.
Achso, hörte sich so an (hat er doch, ich glaub er ist genervt)
Jedenfalls..., damit trainierst du deine Ausdauer und die Ausdauer ist die Fähigkeit, möglichst lange
einer Belastung zu widerstehen, deren Dauer und Intensität letztlich zur Ermüdung und damit zur Leistungseinbuße führt.
Hab also keine Muskelgruppen und keine Ausdauer...! Liest du das ab? Oder is das noch aus deinem Sportstudium?
*lol* Ja, das hat er uns eingetrichter. *pause* *stille* *weiter gehts*
Ausserdem beschreibt die Ausdauer die Fähigkeit, sich möglichst schnell wieder regenerieren zu können.
Dann hab ich wirklich keine Ausdauer...oben im fünften Stock, irgentwie und irgenwann angekommen, zieh ich mir schon ma meine gesetzliche pause vor...
*überhört den satz*
Vereinfacht kann man auch sagen das Ausdauer als Ermüdungswiderstandsfähigkeit in Kombination mit Regenerationsfähigkeit definiert wird.
Hm, ...da hat dat Yelva ma wieder was gelernt.
Wusstest du...
*jetzt ich genervtes* Nein.
Was nein?
Ach der Hund wollte aus Bett. *lüg*
Du hast nen Hund?
Nein.
Warum will den der aufs Bett?
Nein, ich hab kein Hund.... Erzähl weiter wusstest du
...?
*verwirrt klingt* Äh was?
Du sagtest, wusstest du... und weiter?
Hm,......Ja, stimmt. Hm,wusstest du das viele Kraftsportler denken bzw befürchten, dass Cardiotraining zu Muskelabbau führt?
Nein, wusste ich nich.
Liegt an weit
verbreiteten Vorurteilen, aber andererseits auch an Bequemlichkeit.
Also bist du faul?
* lol* nee, ich mach ja mein Cardiotraining sollte durchaus bei jedem Kraftsportler regelmäßig auf dem Plan stehen, denn es bringt sehr viele Vorteile mit sich.....
....Du ich muss noch was erledigen... ich ruf dich zurück, wenn ich nen bissel mehr zeit hab... grad is knapp... oder meld dich noch ma die Tage...
Ja, ok. bis denne
Tschüssi

Wer hat ihm erzählt das ich laufe?
Ich werde diesen Anruf als Lehrmassnahme abhacken? Teil 1
Teil 2 werden dann vielleicht die Vorteile...*grinz*

Sonntag, 24. Februar 2008

Wollmäuse

Yelva hat schon seit zwei Tagen mit ihren Untermietern zu tun und es sieht so aus ob sie verlieren wird. Ihre Untermieter sind nämlich ganz gemeine Wollmäuse. Die Diskussion wann sie nun endlich ausziehen, war bis jetzt erfolglos. Aber vielleicht sollte ich erstmal von vorne anfangen.
Gespräch mitgehört vom letzten Freitag: Yelva unterhielt sich mit einem Arbeitskollegen über die ganz gemeinen Wollmäuse. Yelva:" Ich sag dir diese xxx Wollmäuse. Die sind ne echte Plage. Zuerst sind es nur ein Paar. Damit komme ich ganz gut zurecht.Verstecken sich in den Ecken und unterm Bett, naja und wenn du vorbei gehst husch sind se wech. Aber dann, wenn du nich aufpasst, vermehren sie sich Explosionartig und sie sind überall. Verstehst du.Dann musst du mit ihnen reden und ihnen erklären das das nicht so weiter geht. Am Samstag ist es so weit dann müssen sie gehn." Der Kollege nickt freundlich und dreht sich weg und ich hab gesehn das er den Kopf leicht geschüttelt hat. Er hat den ernst der Lage noch begriffen... er hat nämlich einen Teppich.
Was sich am Samstag ereignete. Yelva zog die Decke weg und schwang ihre Beine aus dem Bett. Da passierte es: " Verdammt was liegt ihr auch vor dem Bett rum." Zerquetscht vom Fuss. Kein schöner Anblick sage ich ihnen. Jedenfalls schlürfte Yelva dann in die Küche um sich Kaffee zu kochen und da waren sie... die ganz gemeinen Wollmäuse. Ich bin der Meinung das es noch mehr waren als am Vortag. Da begann die 1. Ansage " Hört ma das geht so nich weiter. Ich lebe auch hier. Ich hab ja nix dagegen, wenn nen Paar von euch ma vorbei schauen, aba ihr könnt dann nich noch eure ganze Verwandschaft einladen sowie deren Freunde und Feundesfreunde. So geht das wirklich nich. Ich will das ihr verschindet. Gleich nach dem Morgenkaffee." Yelva kämpfte sich also auf das sehr bequeme Sofa und dann passierte es... die Wollmäuse nutzen die Chance und übertrugen ihre Null Bock Einstellung auf Yelva mit dem Versprechen das der Auszug Sonntag sowieso besser wäre. Sie blieb den ganzen Tag mit kleinen Unterbrechungen liegen. Schlimm mitanzusehen sag ich ihnen. Am Sonntag wurde es nicht besser... die ganz gemeinen Wollmäuse sind immer noch da und Yelva muss gleich los... es gibt Abendessen mit der Familie. Lecker Scaloppa bolognese al forno mit Spagetti.